Star-OP, welche verhaltenmaßregeln danach?

Ingrid, Stuttgart, Wednesday, 11. June 2008, 11:13 (vor 6495 Tagen)

Hallo, zusammen,
da bei mir jetzt die Star-Op ansteht ( in Vollnarkose, da fast einäugig) und viele von euch ja da schon Erfahrung haben, wäre es nett, wenn ihr mir etwas genauer weiterhelfen würdet:
Wie lange danach soll ich nicht/wenig(>) lesen und kein Sport machen> (Bin allerdings gleich wieder im Büro, wo ich eigentlich nur lese).
Wurde bei euch längere Zeit weitgetropft>
Wie lange hat es gedauert, bis ihr halbwegs sehen konntet und wann habt ihr eine Brille anpassen lassen können>
war im Moment so happy, mal wieder Auto fahren zu dürfen, jetzt wird es wieder lange nichts.:-(
Langsam schleicht die Angst vor dem KH wieder ein, da Vollnarkose, stationär sowie dies grauenhafte Aufwachen...nicht zuletzt der Abend davor...
Ich würde mich über eure Antworten freuen,
liebe Grüßle
Ingrid

Star-OP, welche verhaltenmaßregeln danach?

Kerstin (Niedersachsen) @, Lehre, Wednesday, 11. June 2008, 17:59 (vor 6494 Tagen) @ Ingrid

Hallöchen Ingrid!

Ich kann Dir nur in sofern antworten (meine Star-Op hatten die glaube ich im Zusammenhang mit anderen Sachen gemacht *grübel*),als das ich in Gedanken ganz feste bei Dir sein werde!!! Ich kann mich sehr gut in Dich hineinversetzen,obwohl es bei mir noch knapp über ein Monat ist.
Ich wünsche Dir ganz viel Kraft danach und ganz viel Ruhe davor. Ich hoffe Du wirst nicht alzu aufgeregt und angespannt sein!
*dich mal feste drück*
Liebe Grüße Kerstin

Star-OP, welche verhaltenmaßregeln danach?

Peter(WW) @, Wednesday, 11. June 2008, 20:25 (vor 6494 Tagen) @ Kerstin (Niedersachsen)

Hallo,
nach der Star OP solltest Du nicht am Auge reiben oder drücke, nicht schwmmen, wegen Chlor und Infektionsgefahr. Das war es auch schon. Normalerweise solltest Du am nächsten Tag einigermaßen scharf sehen können , wenn die Linsenstärke korekt ermttelt wurde. Brillenanpassung frühestens nach sechs Wochen.
Sei bitte vorsichtig mit Gleisichtgläsern, falls eine Visusbeeinträchtgung durch die NHA vorliegt und ggf. noch ein eingeschränktes Gesichtsfeld rhanden ist. Diese schränken nämlich das Sehfeld noch weiter ein. Ich komme daher überhaupt nicht damit zurecht.
Aber warum soll das denn in Vollnarkose gemacht werden>
Es ist ein kleiner Engrf, der maximal 10 Minuten dauert und es wird normalerweise nur die Hornhaut mit Tropfen betäubt undambulant gemacht. So eine belastende Narkose mit allen Risiken und Nebenwirkungen dafür>
Das ist mir jetzt etwas unverständlich.

Ich drücke Dir jedenfalls alle verfügbaren Daumen.

LG
Peter

Star-OP, welche verhaltenmaßregeln danach?

Astrid, Wednesday, 11. June 2008, 23:30 (vor 6494 Tagen) @ Ingrid

Hallo Ingrid!
Ich hatte im letzten Jahr die Star-OP an beiden Augen innerhalb von 14 Tagen und das - wie du - auch unter Vollnarkose. Es war alles gar nicht schlimm, lediglich der Zwischenzeitraum, in dem ein Auge noch kurz- und das andere bereits weitsichtig war, war unangenehm. Als dann das zweite Auge operiert war, war das Sehen total klasse. Ich saß vor dem Fernseher und war erstaunt darüber, was ich alles sehen konnte. Da ich aber 44 Jahre lang kurzsichtig war, fiel es mir schwer, dass auf einmal alles andersherum war: ich sah in der Ferne toll, in der Nähe ohne Brille total schlecht. Bis ich nach ca. 6 Wochen eine Lesebrille bekam, habe ich mich mit den einfachen Lesebrillen beholfen (Fielmann - 4 Stück für 10 Euro). Eine lag auf meinem Schreibtisch, eine in der Schule, eine in der Küche und die andere im Wohnzimmer.
Die Verhaltensregeln nach einer Star-OP sind im Gegensatz zu denen nach einer NHA absolut einfach einzuhalten: du musst eine Weile lang Cortison und Antibiose tropfen, damit sich keine Entzündung einstellt. Das mit dem Reiben ist so eine Sache: man soll es ja eigentlich nie tun. Aber mir hat mein AA gesagt, dass die künstlichen Linsen so eine Art "Krallen" haben, die es praktisch unmöglich machen, dass sich die Linse lösen könnte.
Problematisch war bei mir nur, dass ich ganz blendempfindlich war. Aber das ist logisch, denn durch den Star schaut man durch einen grauen Schleier, wenn der weg ist, sieht man wieder viel mehr Licht, was einen dann blendet. Ich habe mir daher eine Sonnenbrille gekauft, mit der ich so in etwa aussehe wie Puck, die Stubenfliege - also recht groß und auch an den Seiten etwas gebogen, so dass wirklich das gesamte Gesichtsfeld gut abgedunkelt war. Ich kam damit sehr gut zurecht.
Für die OP wünsche ich dir von Herzen alles Gute - du wirst bestimmt dadurch sehr viel an Sehkraft gewinnen.
Liebe Grüße,
Astrid

Star-OP, welche verhaltenmaßregeln danach?

Ingrid, Stuttgart, Thursday, 12. June 2008, 13:26 (vor 6494 Tagen) @ Astrid

Hallo, zusammen,
danke für eure Tipps und das Daumendrücken, kann ich brauchen!
@Astrid: gut zu wissen, dass es hier jemand gibt, der Erfahrungen mit beiden Augen kurz hintereinander hat. das überleg ich nämlich auch noch, da mein anderes Auge auch innerhalb 4 Monaten 3 Dioptrien runtergerutscht ist. ich stell es mir halt auch total bescheuert vor, ein Auge ev. -2, auf dem anderen -8,5 Dioptrien zu haben, ob das das Gehirn schafft> Aber mein OA hat mir abgeraten, muss nochmal nachfragen, warum, diese Optik zur Zeit ist schlimm genug, ich würde es gern mal besser haben, wenn möglich.
Ich versuch gerade, mich nicht verrückt zu machen...
Liebe Grüßle
Ingrid

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