Retinoschisis ablatio u. Komplikationen
Hallo,
nun, ich bin neu in eurer Selbsthilfegruppe und erst einmal dankbar, dass ich hier nun Mitteilungen erhalten kann. Habe schon viel in den Foren gelesen und nun bitte ich euch um Rat:
Ich bin nicht Selbstbetroffene, sondern mein Mann,aber ich leide total mit ihm und bin der Verzweiflung oft nah.
Nun zu seiner Diagnose mit Folgeerscheinungen:
Mein Mann hatte im November 2007 eine
Retinoschisis ablatio oder Schisis amotio,
die wurde von eiem Netzhautprofessor operiert:Vitrektomi mit Gasaustausch. Danach hatte er einen sehr großen Gesichtsfeldausfall, rings herum, sieht nur noch durch die Mitte. Niemand weiß warum! Normalerweise soll diese Schisis auch nie aufbrechen, bei ihm ist es jedoch passiert. Der Gesichtsfeldausfall ist normalerweise nur an der Stelle des Aufbrechens, bei ihm eben so groß. Da muss wohl etwas unter der OP passiert sein.
Dann die 2. OP nur 5 Wochen später:neue Linse, weil der graue Star so schnell entstanden ist. Die OP hat ein anderer Prof in derselben Klinik gemacht.
Nun der neue Befund: Eine Membran hat sich vor der Netzhaut gebildet. Ich nehme an, dass es sich um eine epiretinale Gliose handelt.
Wisst ihr , ob bei dieser Membranentfernung wieder der Glaskörper entfernt wird> Mein Mann hat absolute Angst, dass die OP wieder diese große ist, da er auch einfach Angst um sein Augenlicht hat, da bei ihm wohl alle Komplikatinen auftreten, die es geben kann.Das andere Auge hat auch die Schisis, aber ist noch ruhig und wird regelmäßig kontrolliert.
Jedenfalls leben wir ständig in Angst und Sorge, weil wir verständlicherweise Zukunftsangst haben.Mein Mann ist Selbstständig und ohne ihn läuft die Firma nicht gut. So hängt unsere ganze Existenz von dieser Erkrankung ab und oft sehe ich einfach nut schwarz.
Vielleicht hat jemand schon Erfahrung mit dieser Membranentfernug gemacht>
Oder mit diesm großen Gesichtsfeldausfall nach der Vitro>
Hoffe auf baldige Nachricht und danke schon mal herzlichst!
Pauline