Hoffnung bzw. reelle Perspektive durch Stammzellen

rop @, Thursday, 24. July 2008, 23:22 (vor 6458 Tagen) @ Helmut

Hallo Helmut,
so einfach ist das Ganze nicht! Wenn doch nur die Zellstruktur irgendso ein gleich verteiltes Mischgewebe aus Zapfen und Stäbchen wäre - ist es nicht! In der Peripherie haben wir viele Stäbchen und wenig Zapfen, in der Netzhautmitte ist es umgekehrt, am Blinden Fleck haben wir nichts an Sehzellen, denn da treten ja die Ganglienzellen in den Sehnerv ein.
Allein - wer steuert das: bitte viele Zapfen in die Makula, sagen wir mal irgendeine Zahl - 3 Millionen, die restlichen 3 schön streuen, die innersten in der Sehgrube bitte aber 1 : 1 mit den Ganglienzellen verkabeln, damit wir eine schöne optische Leistung von 100 % erreichen; und die 120 Millionen Stäbchen schön verteilen, zur Mitte hin weniger werden lassen und anders verkabeln als die Zapfen. Ich stelle mir das so clustermäßig vor.
Dann sind die Dinger noch horizontal und vertikal miteinander verschaltet, gibt es noch andere Zellen zur Kontrastverarbeitung und so weiter.
Ach ja Zellen, und die brauchen eine Blutversorgung...
Es ist eben nicht nach dem Motto - bestellt mir mal einen Quadratmeter Rollrasen - die Strukturen sind viel viel komplizierter.
lg rop


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