Berufliche Umorientierung

Dini, Monday, 04. August 2008, 11:00 (vor 6441 Tagen)

Hallo,

hat jmd von euch schon mal eine berufliche Umorientierung aufgrund seiner Augenprobleme vorgenommen>

Ich arbeite ja den ganzen Tag am PC- und irgendwie werden meine Augen immer schlechter. Die Glaskörpertrübungen nehmen stetig zu, andauernd gibt es wieder neue Löcher und Risse in der Netzhaut, neue dünne Stellen...ich bin echt frustriert und frage mich, wie das weitergehen soll. Ich bin ja erst 29 und werde diesen Beruf noch einige Jahre ausüben müssen.

Ich habe Reittherapeutin im Auge. (haha, guter Ausdruck). Weiß jemand, ob es vlt irgendwelche Förderungsmaßnahmen gibt, wenn man den Beruf aufgrund der Augenprobleme wechseln möchte> Falls ja, wo erkundigt man sich da> Oder meint ihr, ich muss mit der Aussage rechnen: "Sie können ja noch sehen. Eine Förderung kommt in keinem Fall in Frage."

LG, Dini

Berufliche Umorientierung + Frage zu Verbeamtung

Sun82, Monday, 04. August 2008, 18:40 (vor 6440 Tagen) @ Dini

Hallo Dini,

ich kann Dir leider keine Auskunft zu Fördermaßnahmen geben, aber ich bin in einer ähnlichen Lage wie Du.
Ich bin 25 Jahre alt und studiere Sprachwissenschaften mit dem ursprünglichen Ziel Fremdsprachenkorrespondenz oder Übersetzungen in Firmen zu erledigen, ein Job, der den täglichen Umgang mit dem PC erfordert.
Nach 6 Operationen am linken Auge (NHA im Sept. 2006) und 3 Urlaubssemestern in den letzten 2 Jahren haben die Ärzte mir aufgrund meiner Geschichte dazu geraten - wenn möglich - einen Beruf zu erlernen, bei dem ich nicht jeden Tag auf den PC angewiesen bin.
Die Uni bietet mir die Möglichkeit mir mein bisheriges Studium auf Lehramt anrechnen zu lassen. Ich werde nun zunächst ein Praktikum an einer Schule machen und mir diese Möglichkeit überlegen. Wenn ich mir das vorstellen kann und auch wenn dieser Weg noch länger dauern sollte, werde ich ihn wahrscheinlich meiner Gesundheit zuliebe gehen (zumal ich mir schon immer vorstellen konnte Kinder zu unterrichten).
Du siehst, ich bin in einer ähnlichen Lage wie Du. Wenn die berufliche Umorientierung gesundheitliche Probleme als Ursache hat (wie bei Dir), kann ich mir schon vorstellen, dass es dort Fördermaßnahmen gibt. Vielleicht hat hier Jemand schon Erfahrung damit>

Ich wünsche Dir alles Gute!

Liebe Grüße,
Sun82

PS: Hat hier im Forum Jemand Erfahrung mit Verbeamtung> Ich denke, dass diese aufgrund einer Netzhautablösung (LA, Sehkraft 25 Prozent) verweigert wird, oder>

Berufliche Umorientierung + Frage zu Verbeamtung

rop @, Monday, 04. August 2008, 23:27 (vor 6440 Tagen) @ Sun82

Hallo Sun82,
das mit der Verbeamtung ist so eine Sache und von Bundesland zu Bundesland verschieden, ob, bis zu welcher Altersgrenze und wie gern verbeamtet wird. Auf jeden Fall unterzieht man sich einer eingehenden Gesundheitsprüfung und es wird sicherlich, wenn man dann im Fragebogen Augenerkrankung ankreuzt, was man ja muss, besonders auf Visus und Netzhautstabilität geachtet werden.
Auch das GEsichtsfeld ist sehr wichtig. Man muss eben das ganze Umfeld in der Klasse gut und schnell wahrnehmen können, eben sagen wir mal fast die 180 Grad, und die Kids haben das schnell raus, wenn da bei der Wahrnehmung nicht alles da ist - oder man macht das mit einer supersuperstarken Persönlichkeit wett.
Ich drücke dir die Daumen -
lg rop

Berufliche Umorientierung

KAtharina @, Camburg/Thüringen, Monday, 04. August 2008, 22:50 (vor 6440 Tagen) @ Dini

Hallo dini,
vielleicht sollten wir hier mal eine NetziGmbH & co KG gründen. Ich hab echt schon überlegt, aber so richtig den Geistesblitz hatte ich noch nicht.

Das ist so schwer. Ich seh es ja bei mir, ich arbeite ja auch nicht als Landschaftsarchitektin, sondern eben nur ein paar Stunden am Tag im Büro.
Weil ich weiß, dass meine Augen das nicht mitmachen.
Das dann natürlich mit entsprechenden finanziellen einbusen,aber was hab ich davon wenn ich mehr Kohle habe aber die NH vollends flöten geht> Eine neue NH bekomm ich auch für Geld nicht.

Reittherapeutin ist klasse, da mach ich mit, nur dürfen wir zwei dann nie vom Pferd fallen wenn wir selber mal reiten...
Erkundige Dich doch mal beim Berufsföderungswerk oder der BFA. Mehr fällt mir da auch nicht ein.

--
Liebe Grüße
Katharina


Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…

Berufliche Umorientierung

sanne, Tuesday, 05. August 2008, 10:02 (vor 6440 Tagen) @ Dini

Hey,

bei ner NetziGmbH & Co. KG bin ich sofort dabei! :-P

Ich bin ja auch grad in dieser Situation. Bin 32, hab eine Berufsausbildung und ein abgeschlossenes Studium, muss mir jetzt aber was neues einfallen lassen. Nachdem ich in der letzten Zeit einen Lehrauftrag an der FH für Computerkurse hatte (Flash, inDesign) geht das natürlich nicht so weiter. Mein AA meint zwar, das sollte ich mir gut überlegen, ob ich jetzt mein Studium an den Nagel hänge, aber mir ist das zu heikel. Da hab ich natürlich auch Angst, dass mir die Behörden mit dieser Ansage kommen, ich würde ja noch sehen, warum ich mich so anstellen würde...

Ist es bei euch echt so, dass ständiges PC-Arbeiten die Augen verschlechtert> Seit meiner OP im April wollte ich mich da langsam wieder rantasten und war der Meinung, wenigstens reine Textverabeitung müsste doch irgendwie gehen.

Ich hab eine "Feststellung der Behinderung" beim Versorgungsamt beantragt, ich kann mir vorstellen, dass man so eventuell in Fördermaßnahmen reinkommt. Was ich mich auch frage ist, ob es überhaupt noch Berufe gibt, wo man nicht den ganzen Tag vor dem PC sitzen muss. Andererseits kann man ja auch nichts schweres mehr heben und tragen, da kommt ja eigentlich nur noch ein Bürojob in Frage, oder>

Schwierig, schwierig...

LG sanne


» Hallo,
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» hat jmd von euch schon mal eine berufliche Umorientierung aufgrund seiner
» Augenprobleme vorgenommen>
»
» Ich arbeite ja den ganzen Tag am PC- und irgendwie werden meine Augen
» immer schlechter. Die Glaskörpertrübungen nehmen stetig zu, andauernd gibt
» es wieder neue Löcher und Risse in der Netzhaut, neue dünne Stellen...ich
» bin echt frustriert und frage mich, wie das weitergehen soll. Ich bin ja
» erst 29 und werde diesen Beruf noch einige Jahre ausüben müssen.
»
» Ich habe Reittherapeutin im Auge. (haha, guter Ausdruck). Weiß jemand, ob
» es vlt irgendwelche Förderungsmaßnahmen gibt, wenn man den Beruf aufgrund
» der Augenprobleme wechseln möchte> Falls ja, wo erkundigt man sich da>
» Oder meint ihr, ich muss mit der Aussage rechnen: "Sie können ja noch
» sehen. Eine Förderung kommt in keinem Fall in Frage."
»
» LG, Dini

Berufliche Umorientierung

KAtharina @, Camburg/Thüringen, Thursday, 07. August 2008, 09:17 (vor 6438 Tagen) @ sanne

Hallo Sanne,
also ich sitze ja auch noch vorm PC, einmal im Büro, und dann jeden Tag hier fpr die SHG, so dass ich auf vielleicht 4 Stunden komme.
ICh beschränke mich da aber auf Textverarbeitung, mit Grafikprogrammen arbeite ich nur noch selten im Büro oder mal aus Spaß zu Hause.
Meine Augen sind davon definitiv nicht schlechter geworden.
Anders sah es nach meiner Diplomphase aus, da habe ich extrem viel mit Grafik- und Zeichenprogrammen gearbeitet, und dann eine fast komplette NHA links bekommen.
Damals wollte ich das nicht wahrhaben, aber heute bin ich und meine AÄ uns sicher, dass es mit damit zusammenhing.
LG KAtharina

--
Liebe Grüße
Katharina


Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…

Berufliche Umorientierung

Dini, Wednesday, 06. August 2008, 09:20 (vor 6439 Tagen) @ Dini

Hm, da scheine ich also mit meiner Problematik wirklich nicht alleine zu sein ;-).

Manch einer möge lachen, aber ich denke wirklich ernsthaft über eine Umorientierung nach. Nach Abwägen von Alternativen habe ich mir sogar schon einen möglichen Weg aufgezeichnet. Voraussetzung war: möglichst kurz, möglichst wenig Kosten, aber dennoch effizient:

1) Ausbildung zur Heilpraktikerin in Psychotherapie mit Abschlussprüfung beim Gesundheitsamt. Dies ermöglicht einen, ganz offiziell psychisch kranke Menschen zu behandeln (ohne Medis natürlich).
2) Weiterbildung zur Reittherapeutin mit Schwerpunkt psychotherapeutische Förderung

Je nach dem wie die Termine so liegen, könnte ich das ganze in ca. 2-3 Jahren schaffen. Ich würde die ganze Ausbildung berufsbegleitend in Wochenend- oder Abendkursen belegen. Wenn ich den Schein in der Tasche habe, könnte man vorsichtig anfangen, sich irgendwo zu bewerben mit Perspektive, nach ein paar Jahren sich vlt selbständig machen zu können. Wenn man was hat, den Absprung aus der Wirtschaft wagen. Mir ist klar, dass ich mich von einem Großteil meines jetzigen Gehaltes verabschieden müsste. Aber wie Katharina schon sagt, was bringt mir das, wenn die NH in ein paar Jahren vollständig flöten geht>

Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass durch die PC Arbeit, meine Augen immer schlechter werden. Und ich habe ja gewusst erst ca. ein Jahr mit Netzhautproblemen zu tun. Aber 7, bald schon 8 Laser OPs innerhalb von 6 Monaten finde ich schon ziemlich bezeichnend. Sicherlich wird man auch in anderen Berufen hier und da mal vor dem PC sitzen müssen, aber im Vergleich zu mind. 8 Stunden täglich jetzt, fällt das dann wohl kaum ins Gewicht. Außerdem habe ich das Gefühl, dass es meinen Augen weniger schadet, wenn ich mal nen Sattel schleppe als wenn ich die ganze Zeit auf dem Bildschirm lese.

Natürlich habe ich ein wenig Angst, ob das alles so klappt. Aber erstmal habe ich ja nichts zu verlieren, wenn ich mich so langsam darauf vorbereite. Was meint ihr>

LG, Dini

Berufliche Umorientierung @ Dini

sanne, Wednesday, 06. August 2008, 09:40 (vor 6439 Tagen) @ Dini

Hallo Dini,

ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht irgendwie angegriffen, das war nicht beabsichtigt! Das sind alles so Fragen, die ich mir eben so stelle, um für mich ein neues Berufsfeld zu finden, also nicht auf dich bezogen.

LG sanne

» Ich habe sehr wohl den Eindruck, dass durch die PC Arbeit, meine Augen
» immer schlechter werden. Und ich habe ja gewusst erst ca. ein Jahr mit
» Netzhautproblemen zu tun. Aber 7, bald schon 8 Laser OPs innerhalb von 6
» Monaten finde ich schon ziemlich bezeichnend. Sicherlich wird man auch in
» anderen Berufen hier und da mal vor dem PC sitzen müssen, aber im
» Vergleich zu mind. 8 Stunden täglich jetzt, fällt das dann wohl kaum ins
» Gewicht. Außerdem habe ich das Gefühl, dass es meinen Augen weniger
» schadet, wenn ich mal nen Sattel schleppe als wenn ich die ganze Zeit auf
» dem Bildschirm lese.

Berufliche Umorientierung @ Dini

Dini, Wednesday, 06. August 2008, 11:32 (vor 6439 Tagen) @ sanne

Ich fühle ich in keinster Weise angegriffen, Sanne. Ganz im Gegenteil, auch wenn ich dieses Schicksal niemanden gönne, ist es schön zu erkennen, dass man damit nicht alleine ist.

LG, Dini


» Hallo Dini,
»
» ich hoffe, ich hab dich jetzt nicht irgendwie angegriffen, das war nicht
» beabsichtigt! Das sind alles so Fragen, die ich mir eben so stelle, um für
» mich ein neues Berufsfeld zu finden, also nicht auf dich bezogen.
»
» LG sanne
»
»
»

Berufliche Umorientierung

KAtharina @, Camburg/Thüringen, Wednesday, 06. August 2008, 11:04 (vor 6439 Tagen) @ Dini

Hallo
Dini,
ich finde das hört sich gut an.
Ich habe ja auch immer überlegt, noch ein Fernstudium zu machen Richtung Sozi, damit ich vielleicht mal irgendwann in der Betreuung und Beratung Sehbehinderter und Blinder Menschen arbeiten kann.
Ich mach das schon seit Jahren hier, und ich könnt mir gut Vorstellen, das zum Beruf zu machen, da es einfach eine erfüllende Aufgabe ist. Oder eben Heilpraktikerin und dann auf Auegn spezialisieren. Kann man auch gut wenn man weniger sieht.
Ich hab nur ein leichtes Finanzierungsproblem, und schaffe es auch zeitlich im Moment nicht.
Ich finde, Du solltest es mal durchrechnen udn die Risiken abwägen. Und dann los.
LG katharina

--
Liebe Grüße
Katharina


Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…

Berufliche Umorientierung

Dini, Wednesday, 06. August 2008, 11:37 (vor 6439 Tagen) @ KAtharina

Finanzen habe ich durchgerechnet. Es gibt viele Anbieter für diese Ausbildung- mit ganz unterschiedlichen Preisen, die erschreckend variieren. Hier muss man sich also gut erkundigen, um möglichst wenig zu bezahlen und dennoch ne qualifizierte Ausbildung zu bekommen. Aber es ist möglich! Ich habe mich bei einem für einen Schnupperkurs angemeldet übernächsten Samstag. Bin mal gespannt. Risiko möchte ich gern so gering wie möglich halten. Die Ausbildung wird sowieso nebenberuflich laufen. Alles weitere wird man dann sehen, hoffe ich.

Zeit ja...aber Katharina, du weißt doch, Zeit ist eine Frage der Prioritätensetzung ;-).

Wenn man etwas wirklich möchte, dann wird man sich schon Zeit dafür nehmen. Von nix kommt nix, oder wie heißt das so schön> ;-)

LG, Dini

» Hallo
» Dini,
» ich finde das hört sich gut an.
» Ich habe ja auch immer überlegt, noch ein Fernstudium zu machen Richtung
» Sozi, damit ich vielleicht mal irgendwann in der Betreuung und Beratung
» Sehbehinderter und Blinder Menschen arbeiten kann.
» Ich mach das schon seit Jahren hier, und ich könnt mir gut Vorstellen, das
» zum Beruf zu machen, da es einfach eine erfüllende Aufgabe ist. Oder eben
» Heilpraktikerin und dann auf Auegn spezialisieren. Kann man auch gut wenn
» man weniger sieht.
» Ich hab nur ein leichtes Finanzierungsproblem, und schaffe es auch
» zeitlich im Moment nicht.
» Ich finde, Du solltest es mal durchrechnen udn die Risiken abwägen. Und
» dann los.
» LG katharina

Berufliche Umorientierung

Ingrid, Stuttgart, Wednesday, 06. August 2008, 15:26 (vor 6439 Tagen) @ Dini

Hi, Dini,
das mit der Zeit ist richtig, du musst die Schwerpunkte für dich jetzt setzen. Überlege sowas auch manchmal, aber dann schau ich immer erstmal, wie ich meine Zeit am PC runterschrauben kann, das geht teilweise.
Beide Richtungen hören sich sinnvoll an, also guten Start beim Test am WE!

Liebe Grüße

Ingrid

Berufliche Umorientierung

KAtharina @, Camburg/Thüringen, Thursday, 07. August 2008, 09:26 (vor 6438 Tagen) @ Dini

*lacht*
Zeit und Prioritäten, Dini, das ist mein Problem.
Mein Tag müßte so schon 30 Stunden haben. Ich schaffe nie alles was ich gerne möchte und auch noch muss.
Priorität hat mein kleiner Sohn.
Dann gehe ich ja auch halbtags arbeiten, muss den Haushalt schmeißen, einkaufen etc.
Wenn der Kleine gegen 21.00 Uhr endlich schläft, kümmere ich mich um die Netzis, da es ja nur mit den paar lumpigen Foreneinträgen von mir nicht getan ist. ;-)
Dann gibt es ja auch noch den Kindsvater, der Ansprüche stellt und mein Schlafbedürfniss.
Dazu versuche ich ab und an etwas Freizeit zu haben, was bei dem Programm schon schlecht möglich ist.
Wenn ich dann noch Anfangen würde nebenbei eine 2. Ausbildung zu machen, würde ich zusammenklappen.
Ich bin schon so an meiner Belastungsgrenze angelangt.
Und wenn ich die überschreite, geht es wenn ich Glück ahbe nur mit Migräne und Kopfschmerzen los, wenn ich Pech habe bekomme ich eine NHA.
Ansonsten würde ich mir schon gerne Zeit für Dinge nehmen, die mir wichtig sind.
Da liegt seit Jahren ein angefangener Roman, der Fertiggeschrieben werde will. *grins*

LG Katharina

--
Liebe Grüße
Katharina


Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…

Berufliche Umorientierung

Dini, Thursday, 07. August 2008, 10:09 (vor 6438 Tagen) @ KAtharina

Hi Katharina,

natürlich kenn ich das Problem mit der Zeit. Für mich sind die Tage auch definitiv zu kurz. Ich nehme mir auch immer mehr vor als ich schaffe- und das frustriert manchmal schon. Aber so rum ist es eigentlich besser als andersrum- wenn man nicht wüsste, wie man den Tag so umkriegen soll, nicht> Dennoch jedem Menschen stehen nunmal nur 24h am Tag zur Verfügung, zieht man pauschal ca. 7-8 Stunden davon für Schlaf ab- und davon nochmal 8-9 Stunden für den Beruf, bleibem einem von 24h sage und schreibe gerade mal 8 Stunden am Tag zur Verfügung. Eigentlich krass oder> Und da will noch jemand von Selbstbestimmung sprechen :-D.

Ja, dein Tag ist ziemlich voll- und es ist auch eine Stärke zu erkennen, dass man an seinem Limit angekommen ist ;-). Mir fällt das oftmals schwer.

LG, Dini

Berufliche Umorientierung

KAtharina @, Camburg/Thüringen, Thursday, 07. August 2008, 11:18 (vor 6438 Tagen) @ Dini

Hallo Dini,
ich habe füher oft meien Grenzen ignoriert, dass kann ich heute nicht mehr so einfach.
Wie sagte Onkel Psycho, wenn man auf die Seele nicht hört, und diese lange genug ignoriert, wendet diese sich dann an den Körper, damit dieser Bescheid sagt, dass es zuviel ist. Denn das kann man nicht ignorieren. Nur ist hier das Problem, erst mal drauf zu kommen, warum man denn auf einmal kränkelt. Auf Psyche und Belastung kommt man erst sehr spät, wenn überhaupt.
Mein Körper gibt mir dann mit ein paar saftigen Warnschüssen Bescheid, dass es so nicht geht, und wenn ich das dann längere Zeit übergehe gibt es enrsthaft Probleme.
So müssen wir lernen besser auf uns zu hören udn auf uns acht zu geben.
LG Katharina

--
Liebe Grüße
Katharina


Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…

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