Epiretinale Gliose, wann operieren?
Vera, Tuesday, 23. September 2008, 00:38 (vor 6399 Tagen)
Liebe Netzies,
wer von Euch hat die gleichen Erfahrungen gemacht oder kann mir helfen:
vor etwa 5 Monaten wurde an meinem linken Auge eine epiretinale Gliose festgestellt. Vor etwa 4 Wochen trat zusätzlich ein Riß der Netzhaut in diesem Auge auf, der gelasert werden mußte.
Der behandelnde Arzt, der mir bereits vor dem Auftreten des Risses zu einer Operation (Membrane Peeling) riet, meint, dass das vorhandene Häutchen einen derartigen Zug entwickelte, dass es zu dieser zusätzlichen Störung kam.
Eine Zweitmeinung, die ich vor dem Auftreten des Risses einholte, hielt eine Operation noch nicht für erforderlich.
Ich muss hinzufügen, dass es sich dabei um zwei große Augenkliniken handelt, denen ich umfangreiche Erfahrung bei diesem Krankheitsbild unterstelle.
Ähnlich widersprüchlich sind die Aussagen, die ich bei meinen diversen Recherchen im Internet fand. So vertritt man z.B. bei der Uniklinik Hamburg die Meinung, dass eine Operation innerhalb von 6 Monaten nach Auftreten der ersten Symptome am erfolgversprechendsten sei, während Prof.Dr.H.Brewitt, Hannover, in einem Beitrag ausführt, dass eine Operation, da sie nicht unkompliziert sei, nur im Notfall vorgenommen werden sollte und dass das eigene Sehempfinden am wichtigsten sei.
Ich selbst fühle mich in meinem "Sehempfinden" noch nicht so sehr gestört, dass ich noch eine Weile mit meiner Beeinträchtigung klar käme. Mein rechtes Auge kann, insbesondere beim Lesen, die Defizite des linken (z.B. Wellenlinien der Zeilen) ausgleichen.
Ich bin , was eine anstehende Entscheidung betrifft, total verunsichert und würde mich über "sachdienliche Hinweise" sehr freuen, insbesondere, falls jemand den Eingriff bereits hinter sich hat und zufrieden mit dem Ergebnis sein sollte.
Herzlichen Dank im voraus
Vera
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Wolfram (DD), Dresden, Tuesday, 23. September 2008, 08:25 (vor 6399 Tagen) @ Vera
Hallo Vera,
Das bestätigt wieder einmal meine Auffassung: eine zweite Meinung verunsichert oft nur.
Ich habe die Erfahrung gemacht, daß - wenn man zu seinem AA Vertrauen hat - auf seine Meinung hören sollte. 10 Leute können 20 verschiedene Meinungen haben. Was dann>
Recherchen im Internet bringen in dem Falle wohl nur Hintergrundinformationen - und in diesem Falle wäre m.A.n. die Aussage eines NH-Spezialisten wichtig, der das Auge auch gesehen hat.
Sicher ist die OP oft in gewissen Grenzen planbar - aber wie sehr die Membran in der Zwischenzeit an der NH zieht (und was dort passiert - oder passieren könnte), weiß niemand. Gut, wenn sie durch Lasern stabilisiert werden kann.
Bei mir wurde 2 x ein membrane-peeling gemacht - aber im Nachgang nach NHAn - also der Glaskörper war schon entfernt. Die "krummen Linien" sind weg; das Risiko auch - aber das ist ja mit Deinem Zustand nicht so ohne weiteres vergleichbar.
--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Vera, Tuesday, 23. September 2008, 10:42 (vor 6398 Tagen) @ Wolfram (DD)
Hallo Wolfram,
danke, dass Du so schnell geantwortet hast.
Das mit den ´zig verschiedenen Meinungen, die letztendlich nur verwirren, sehe ich ähnlich. Dennoch hat man das Gefühl, wichtige Informationen zu versäumen und verfällt in Aktionismus, nur, um sich dann nach einer Entscheidung sagen zu können, ich habe wenigstens alles versucht.
Ich werde berichten, wenn ich mich entschieden habe und ggf., wie es lief.
Mit freundlichem Gruß
Vera
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Renate, Tuesday, 23. September 2008, 15:08 (vor 6398 Tagen) @ Vera
Hallo Vera,
ich habe ebenfalls eine epiretinale Gliose aber keinen Netzhautriss.
Die bereits geplante Op im März wurde nach Untersuchung durch den Spezialisten (Operateur) abgesagt, da ich noch relativ gut sehen kann und die Gliose sich unter Umständen nicht weiter entwickelt - auch das kommt vor! Natürlich kann niemand "hellsehen", aber eine solch gefährliche Op, der natürlich ein Linsenaustausch folgt, lasse ich nur durchführen, wenn es unbedingt erforderlich ist. Häufige Verlaufskontrollen inklusive Amslertest, den ich alle zwei Wochen durchführe, finden sowieso statt, eine deutliche Sehverschlechterung würde ich als erste bemerken.
Für mich war die klare Aussage des Operateurs entscheidend.
Dies nur ein kleiner, vorläufiger erfahrungsbericht.
Alles Gute
Renate
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Vera, Sunday, 28. September 2008, 00:13 (vor 6394 Tagen) @ Renate
Hallo, Renate,
da ich dachte, dass ein einfaches Danke an Dich dieses Forum nur zumüllt, habe ich direkt auf der Benachrichtigung per E-Mail geantwortet. Das hat Dich aber höchstwahrscheinlich nicht erreicht> Deshalb hiermit noch einmal "coram publico" Danke!
Mit freundlichem Gruß
Vera
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Matthias08
, Wednesday, 22. October 2008, 21:42 (vor 6369 Tagen) @ Renate
Hallo Renate,
auch bei mir ist eine epir. Gliose diagnostiziert. Wäre sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert.
Wie alt bis Du, wie lange hast Du schon Probleme und und wie ist der Verlauf>
Ich habe eigentlich das wichtigste zu mir schon mal im Juli gepostet, kannst einfach auf meinen Login-Namen klicken und Dir meine Postingsanzeigen lassen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen könnten.
Gruss, Matthias08
» Hallo Vera,
» ich habe ebenfalls eine epiretinale Gliose aber keinen Netzhautriss.
» Die bereits geplante Op im März wurde nach Untersuchung durch den
» Spezialisten (Operateur) abgesagt, da ich noch relativ gut sehen kann und
» die Gliose sich unter Umständen nicht weiter entwickelt - auch das kommt
» vor! Natürlich kann niemand "hellsehen", aber eine solch gefährliche Op,
» der natürlich ein Linsenaustausch folgt, lasse ich nur durchführen, wenn
» es unbedingt erforderlich ist. Häufige Verlaufskontrollen inklusive
» Amslertest, den ich alle zwei Wochen durchführe, finden sowieso statt,
» eine deutliche Sehverschlechterung würde ich als erste bemerken.
» Für mich war die klare Aussage des Operateurs entscheidend.
» Dies nur ein kleiner, vorläufiger erfahrungsbericht.
» Alles Gute
» Renate
--
Herzliche Grüße,
Matthias
Epiretinale Gliose, wann operieren?
katrin, Friday, 26. September 2008, 17:56 (vor 6395 Tagen) @ Vera
Hallo Vera,
habe Dir gestern eine ellenlange mail geschrieben, die nach dem Abschicken irgendwie verschwunden war. Habe die gleiche Diagnose wie Du, dazu noch ein Makulaödem und außerdem zwei gegensätzliche OPMeinungen.
Was hälst Du davon unsere Telefonnummern auszutauschen >
LG Katrin
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Vera, Sunday, 28. September 2008, 00:07 (vor 6394 Tagen) @ katrin
Hallo Katrin,
danke für die Mühe, die Du Dir mit Deiner ellenlangen Antwort gemacht hast, die dann plötzlich gelöscht war. Ich kann Deinen Frust nachvollziehen, weil es mir mit dem Text meiner erstmaligen Frage genau so ging.
Deine Idee, uns telefonisch zu kontaktieren, finde ich im Prinzip toll. Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, die Telefonnummern auszutauschen, ohne dass sie danach jedermann zugänglich sein würden. Angesichts immer häufigeren Datenmißbrauchs habe ich da etwas Bauchweh. Fällt Dir dazu eine Lösung ein>
Mit freundlichem Gruß
Vera
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Sylke
, Lychen, Stadt der sieben Seen, Sunday, 28. September 2008, 14:35 (vor 6393 Tagen) @ Vera
» Deine Idee, uns telefonisch zu kontaktieren, finde ich im Prinzip toll.
» Allerdings sehe ich keine Möglichkeit, die Telefonnummern auszutauschen,
» ohne dass sie danach jedermann zugänglich sein würden. Angesichts immer
» häufigeren Datenmißbrauchs habe ich da etwas Bauchweh. Fällt Dir dazu eine
» Lösung ein>
Du kannst ihr eine E-Mail über dieses Forum hier schreiben. Hinter ihrem Namen in ihrem Posting stehen zwei kleine Zeichen, das erste für ihre Internetsite (allerdings ist der Link kaputt) und das andere, der Briefumschlag, für eine direkte E-Mail per Formular. Die E-Mail-Adresse wird dabei nicht angezeigt - um Missbrauch zu verhindern.
--
Viele Grüße
Sylke
Posting-Klau und Mails via Forum
Wolfram (DD), Dresden, Sunday, 28. September 2008, 19:48 (vor 6393 Tagen) @ katrin
Hallo Katrin, Vera - und wen´s noch interessiert 
1. Das Ding ist ja nun gleich wieder interessant!
Katrins Problem hatte ich auch schon mehrfach: man schreibt etwas zu einem Thema - sucht nochmal woanders - läßt also die Editiermaske offen... und plötzlich ist alles weg.
Richtig weg!
Stinksauer!
Aber neben der Stinksauerei habe ich das heute nun gleich mal (unfreiwillig) in einem anderen - aber gleichartigen ("my little Forum" ) Forum probiert.
Da geguckt - dort gesucht - zu speichern versucht -> ALLES WEG!
Meiner Meinung nach ist das ein echter Programmfehler *). Erklärbar nur dadurch, daß beim Editieren der Datensatzzähler nach einer längeren Zeit durcheinanderkommt und man dann praktisch "rausfliegt".
Vielleicht haben wir einen Datenfuzzy unter uns, der das erklären kann...
Fazit: Die Editiermaske nicht allzulange offenlassen (ob bearbeitet oder unbearbeitet müssen wir nochmal testen) - ODER: sehr lange Texte in einem Textprogramm schreiben und dann erst übertragen.
2. aus aktullem Anlaß:
Wer über das Forum mails verschicken will, hat dazu 3 Möglichkeiten:
a) wenn hinter dem Namen ein Briefumschlags-Symbol ist -> draufklicken und die Mail in die Editiermaske eingeben.
(das Briefumschlags-Symbol ist einstellbar über "Benutzerdaten editieren" - 3. Feld: "email-Link anzeigen"; Haken bei "ja" oder "nein"
b) sonst - auf den Namen im Posting-Feld klicken - es erscheint eine neue Seite "Benutzer-Info: name" - unter diesem Feld kommt dann "persönliche Nachricht an: name" - Draufklick -> es erscheint eine Editiermaske = direkte email an den Empfänger.
c) rechts oben auf "Benutzer" klicken - selbigen raussuchen und dann weiter wie bei b)
In jedem Fall geht die mail unmittelbar an den Benutzer, ohne daß jemand anderes den Inhalt sieht und ohne daß die email-Adresse öffentlich wird.
Sorry, wenn ich hier offene Türen eingerannt habe - vielleicht hilfts aber auch.
*) P.S. 20:54 - ich bekam gerade die Info (danke!!): kein Programmfehler - es hängt mit dem Server-Zugriff zusammen.
--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram
Posting-Klau und Mails via Forum
Sylke
, Lychen, Stadt der sieben Seen, Sunday, 28. September 2008, 21:05 (vor 6393 Tagen) @ Wolfram (DD)
» Meiner Meinung nach ist das ein echter
» Programmfehler.
It's not a bug - it's a feature!
» Erklärbar nur
» dadurch, daß beim Editieren der Datensatzzähler nach einer längeren Zeit
» durcheinanderkommt und man dann praktisch "rausfliegt".
DAS glaube ich nun wieder nicht. Es ist sicherlich eine Art "Selbstschutz" des Programmes oder des Servers. Ein Posting, auch wenn es erst mal nur in der Maske geschrieben wird, ist dropsdem ein besonderer Zugriff auf den Server. Und der kappt vielleicht die Verbindung nach einer bestimmten Zeit. Sicher kann man (z.B. vielleicht ein "Datenfuzzi", oder direkt über den Service beim Provider) diese Zeit einstellen, aber da es sich - mMn - um ein Sicherheitsdingens handelt, sollte man es nicht ändern.
Mein Tipp: Lange Postings im Texteditor (jah... WORD geht auch) des Vertrauens schreiben und dann in die Maske hinein kopieren.
Was vielleicht auch funktioniert ist, die Tastenkombination [Strg]+[Z] oder die [zurück]-Taste des Browsers drücken. Möglich, dass der Text nochmal aufgerufen wird. Dann aber den gesamten Text kopieren und erst einmal irgendwohin (Texteditor) sichern.
Möglicherweise hilft es auch, hin und wieder die Vorschau zu aktivieren und dann immer mal zu aktualisieren, dann könnte der Server "wissen" das der Schreiber noch schreibt, und noch nicht die Schranke runterklappen.
» Vielleicht haben wir einen Datenfuzzy unter uns, der das erklären kann...
Über den "Datenfuzzi" reden wir noch!

--
Viele Grüße
Sylke
Posting-Klau und Mails via Forum
Wolfram (DD), Dresden, Sunday, 28. September 2008, 21:28 (vor 6393 Tagen) @ Sylke
Nabend!
» It's not a bug - it's a feature!
Hä> ... und vorne schmeckt´s viereckig>
» Möglicherweise hilft es auch, hin und wieder die Vorschau zu aktivieren und dann immer mal zu aktualisieren, dann könnte der Server "wissen" das der Schreiber noch schreibt, und noch nicht die Schranke runterklappen.
Nö! - probiert - hilft NICHT!
» Über den "Datenfuzzi" reden wir noch!
Muß ich mir Sorgen machen> Du weißt, im Moment habe ich nicht mal Miesi als Hilfe...
Venceremos!

... off topic
Sylke
, Lychen, Stadt der sieben Seen, Sunday, 28. September 2008, 21:53 (vor 6393 Tagen) @ Wolfram (DD)
Und was ist mit den anderen beiden Tipps> Muss ich das etwa alleine testen, hä>
Noch eine Möglichkeit wäre eine Browserabhängigkeit... aber wenn ichs genau überlege, erscheint mir das eher sehr unwahrscheinlich.
UND: Miesi stand sowieso immer mehr auf meiner Seite, wegen "unter Frauen" und so.
Und fang jetz nicht mit "Drops und unter Männern und so" an, der ist noch jung und formbar, den mache ich von mir abhängig und schule ihn zum Kampfkater!
(Drops: www.reizzwecke.eu)
--
Viele Grüße
Sylke
... off topic
Wolfram (DD), Dresden, Sunday, 28. September 2008, 22:00 (vor 6393 Tagen) @ Sylke
» Und was ist mit den anderen beiden Tipps> Muss ich das etwa alleine testen,
Nee! Steht schon auf meiner "to do"-Liste - - aber heute nich mehr! (wenn man über fuffßich is...)
Browserabhängigkeit>
Haste was gegen meinen Feuer-Fuchs>
» ...Miesi stand sowieso immer mehr auf meiner Seite, wegen "unter Frauen" und so.
Ich ahnte es!
» Und fang jetz nicht mit "Drops und unter Männern und so" an...
Yeah! Danke für den Tip!

... off topic
Sylke
, Lychen, Stadt der sieben Seen, Sunday, 28. September 2008, 22:41 (vor 6393 Tagen) @ Wolfram (DD)
» Browserabhängigkeit>
» Haste was gegen meinen Feuer-Fuchs>
Ganz und überhaupt gar nicht, im Gegentum!
» » ...Miesi stand sowieso immer mehr auf meiner Seite, wegen "unter Frauen"
» und so.
» Ich ahnte es!
Ach :D
» » Und fang jetz nicht mit "Drops und unter Männern und so" an...
» Yeah! Danke für den Tip!
Untersteh Dich! *droh!*
--
Viele Grüße
Sylke
... off topic
Friedrich (NRW)
, Düren (NRW), Sunday, 28. September 2008, 22:05 (vor 6393 Tagen) @ Sylke
Hallo Ihr Lieben,
der "Datenfuzzi" welcher Wolfram die Info gegeben hat war ich. 
Die Server von 1und1 brechen nach einer gewissen Zeit (20-30 Min.) die Verbindung ab.
Das gillt nicht nur für dieses Forum.
Auch in Papoo oder anderen Formularen ist das so.
Ist bei anderen Providern sicher auch nicht anders.
Warum Verbindungen unnötig halten, die nicht genutzt werden>
Die Server würden nur unnötig "verstopft".
Liebe Grüße
Friedrich
--
www.sehbehinderung.info
Informationen und Adressen für Menschen die akut oder schon längere Zeit eine Veränderung ihrer Augen / Sehkraft wahrnehmen.
---
... off topic
Sylke
, Lychen, Stadt der sieben Seen, Sunday, 28. September 2008, 22:35 (vor 6393 Tagen) @ Friedrich (NRW)
Hi Friedrich
» Hallo Ihr Lieben,
»
» der "Datenfuzzi" welcher Wolfram die Info gegeben hat war ich. 
Habe ichs mir doch gedacht, tststs...

» Die Server von 1und1 brechen nach einer gewissen Zeit (20-30 Min.) die
» Verbindung ab.
Wusste ichs doch! Ich glaube, ich hatte das auch mal irgendwo gelesen...
» Liebe Grüße
Viele liebe Grüße zurück!
--
Viele Grüße
Sylke
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Matthias08
, Wednesday, 22. October 2008, 21:41 (vor 6369 Tagen) @ Vera
Hallo Vera,
ich habe die gleiche Nachricht schon Norbert gesendet, denn ich bin an einem Erfahrungsaustausch interessiert. Auch bei mir ist eine epir. Gliose diagnostiziert (im Juni 08).
Wie alt bis Du, wie lange hast Du schon Probleme und und wie ist der Verlauf>
Ich habe eigentlich das wichtigste zu mir schon mal im Juli gepostet, kannst einfach auf meinen Login-Namen klicken und Dir meine Postings anzeigen lassen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen könnten.
Gruss, Matthias08
» Liebe Netzies,
»
» wer von Euch hat die gleichen Erfahrungen gemacht oder kann mir helfen:
»
» vor etwa 5 Monaten wurde an meinem linken Auge eine epiretinale Gliose
» festgestellt. Vor etwa 4 Wochen trat zusätzlich ein Riß der Netzhaut in
» diesem Auge auf, der gelasert werden mußte.
» Der behandelnde Arzt, der mir bereits vor dem Auftreten des Risses zu
» einer Operation (Membrane Peeling) riet, meint, dass das vorhandene
» Häutchen einen derartigen Zug entwickelte, dass es zu dieser zusätzlichen
» Störung kam.
»
» Eine Zweitmeinung, die ich vor dem Auftreten des Risses einholte, hielt
» eine Operation noch nicht für erforderlich.
»
» Ich muss hinzufügen, dass es sich dabei um zwei große Augenkliniken
» handelt, denen ich umfangreiche Erfahrung bei diesem Krankheitsbild
» unterstelle.
»
» Ähnlich widersprüchlich sind die Aussagen, die ich bei meinen diversen
» Recherchen im Internet fand. So vertritt man z.B. bei der Uniklinik
» Hamburg die Meinung, dass eine Operation innerhalb von 6 Monaten nach
» Auftreten der ersten Symptome am erfolgversprechendsten sei, während
» Prof.Dr.H.Brewitt, Hannover, in einem Beitrag ausführt, dass eine
» Operation, da sie nicht unkompliziert sei, nur im Notfall vorgenommen
» werden sollte und dass das eigene Sehempfinden am wichtigsten sei.
»
» Ich selbst fühle mich in meinem "Sehempfinden" noch nicht so sehr gestört,
» dass ich noch eine Weile mit meiner Beeinträchtigung klar käme. Mein
» rechtes Auge kann, insbesondere beim Lesen, die Defizite des linken (z.B.
» Wellenlinien der Zeilen) ausgleichen.
»
» Ich bin , was eine anstehende Entscheidung betrifft, total verunsichert
» und würde mich über "sachdienliche Hinweise" sehr freuen, insbesondere,
» falls jemand den Eingriff bereits hinter sich hat und zufrieden mit dem
» Ergebnis sein sollte.
»
» Herzlichen Dank im voraus
» Vera
--
Herzliche Grüße,
Matthias
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Vera, Sunday, 26. October 2008, 23:59 (vor 6365 Tagen) @ Matthias08
» Hallo Matthias,
»
» Du hast uns von einer "Epiretinale-Gliose-Betroffene" um einen Erfahrungsaustausch gebeten. Ich kann Dir eigentlich nur von meiner letzten Kontrolluntersuchung berichten, die ergeben hat, dass sowohl der zuvor untersuchende Assistenzarzt als auch der potenzielle Operateur plötzlich meinten, man solle mit einer Operation noch warten, bis sich der Visus (bei mir z.Zt. 60%) noch weiter verschlechtert habe. Außerdem wären Kontrolluntersuchungen im Abstand von etwa 4 Monaten sinnvoller als kürzere Intervalle, weil dann Veränderungen möglicherweise besser sichtbar seien.
Die Assistenzärztin, die mich bei der vorherigen Kontrolle untersuchte, hat auf meine Frage, was passieren würde, wenn man mit einer Operation noch wartete, geantwortet, dass es schwieriger werde, ein immer dicker werdendes Häutchen zu operieren als ein dünneres. Davon war jetzt bei beiden Ärzten, mit denen ich zu tun hatte, plötzlich nicht mehr die Rede.
Die Verunsicherung hält also weiter an. Einziger Trost ist bei mir im Augenblick, dass sich mein Sehvermögen nicht allzu stark verschlechtert hat. Die Wellenlinien beim Lesen, die ich mit dem linken Auge sehe, werden noch immer vom rechten Auge ausgeglichen. Allerdings bemerke ich jetzt rechts, dass ich besonders nachts so sehe, als sei meine Brille beschlagen.
Ergänzend zu Deiner Anfrage: ich bin 65 Jahre alt. Bei meiner Mutter, 89 Jahre alt, wurde ebenfalls eine Gliose festgestellt. Die von ihr gesehenen Doppelbilder konnten allerdings mit einer Prismenbrille korrigiert werden. Also ist die Anlage vielleicht doch erblich>
Mit den "mouches volantes" lebe ich seit vielen Jahren - andere Sehbeeinträchtigungen habe ich noch nicht.
Mit der Unsicherheit des Verlaufes der Krankheit ist schwer umzugehen. Ich habe sogar einige Zeit nicht mehr die Beiträge dieses Forums gelesen, weil ich zeitweise erfolgreich verdrängen kann.
Viel helfen konnte ich Dir mit meinen Ausführungen wahrscheinlich nicht. Aber manchmal tut es ja schon gut, dass man weiss, dass man mit der Krankheit nicht alleine ist.
Alles Gute
Vera
(s.auch mein Posting vom 23.09.08)
...ich bin an
» einem Erfahrungsaustausch interessiert. Auch bei mir ist eine epir. Gliose
» diagnostiziert (im Juni 08).
» Wie alt bis Du, wie lange hast Du schon Probleme und und wie ist der
» Verlauf>
»
» Ich habe eigentlich das wichtigste zu mir schon mal im Juli gepostet,
» kannst einfach auf meinen Login-Namen klicken und Dir meine Postings
» anzeigen lassen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen könnten.
»
» Gruss, Matthias08
Epiretinale Gliose, wann operieren?
Matthias08
, Tuesday, 04. November 2008, 18:35 (vor 6356 Tagen) @ Vera
Hallo Vera,
vielen Dank für Deinen Bericht. Was Du schreibst, dass Du nachts einen beschlagenen Fleck siehst, das habe ich auch gerade in den letzten Tagen festgestellt. Ich kann einfach im Zentrum des Sichtfelds nachts keine geringen Kontraste mehr erkennen, die ich aber in der Peripherie noch sehe. siehe mein Posting von eben. Ist es das, was Du auch meinst>
Gruss, Matthias
» » Hallo Matthias,
» »
» » Du hast uns von einer "Epiretinale-Gliose-Betroffene" um einen
» Erfahrungsaustausch gebeten. Ich kann Dir eigentlich nur von meiner
» letzten Kontrolluntersuchung berichten, die ergeben hat, dass sowohl der
» zuvor untersuchende Assistenzarzt als auch der potenzielle Operateur
» plötzlich meinten, man solle mit einer Operation noch warten, bis sich der
» Visus (bei mir z.Zt. 60%) noch weiter verschlechtert habe. Außerdem wären
» Kontrolluntersuchungen im Abstand von etwa 4 Monaten sinnvoller als
» kürzere Intervalle, weil dann Veränderungen möglicherweise besser sichtbar
» seien.
» Die Assistenzärztin, die mich bei der vorherigen Kontrolle untersuchte,
» hat auf meine Frage, was passieren würde, wenn man mit einer Operation
» noch wartete, geantwortet, dass es schwieriger werde, ein immer dicker
» werdendes Häutchen zu operieren als ein dünneres. Davon war jetzt bei
» beiden Ärzten, mit denen ich zu tun hatte, plötzlich nicht mehr die Rede.
»
» Die Verunsicherung hält also weiter an. Einziger Trost ist bei mir im
» Augenblick, dass sich mein Sehvermögen nicht allzu stark verschlechtert
» hat. Die Wellenlinien beim Lesen, die ich mit dem linken Auge sehe, werden
» noch immer vom rechten Auge ausgeglichen. Allerdings bemerke ich jetzt
» rechts, dass ich besonders nachts so sehe, als sei meine Brille
» beschlagen.
» Ergänzend zu Deiner Anfrage: ich bin 65 Jahre alt. Bei meiner Mutter, 89
» Jahre alt, wurde ebenfalls eine Gliose festgestellt. Die von ihr gesehenen
» Doppelbilder konnten allerdings mit einer Prismenbrille korrigiert werden.
» Also ist die Anlage vielleicht doch erblich>
» Mit den "mouches volantes" lebe ich seit vielen Jahren - andere
» Sehbeeinträchtigungen habe ich noch nicht.
» Mit der Unsicherheit des Verlaufes der Krankheit ist schwer umzugehen. Ich
» habe sogar einige Zeit nicht mehr die Beiträge dieses Forums gelesen, weil
» ich zeitweise erfolgreich verdrängen kann.
»
» Viel helfen konnte ich Dir mit meinen Ausführungen wahrscheinlich nicht.
» Aber manchmal tut es ja schon gut, dass man weiss, dass man mit der
» Krankheit nicht alleine ist.
»
» Alles Gute
»
» Vera
» (s.auch mein Posting vom 23.09.08)
»
» ...ich bin an
» » einem Erfahrungsaustausch interessiert. Auch bei mir ist eine epir.
» Gliose
» » diagnostiziert (im Juni 08).
» » Wie alt bis Du, wie lange hast Du schon Probleme und und wie ist der
» » Verlauf>
» »
» » Ich habe eigentlich das wichtigste zu mir schon mal im Juli gepostet,
» » kannst einfach auf meinen Login-Namen klicken und Dir meine Postings
» » anzeigen lassen. Ich würde mich freuen, wenn wir uns austauschen
» könnten.
» »
» » Gruss, Matthias08
--
Herzliche Grüße,
Matthias