Glaskörpertrübung

Elke P., Wednesday, 24. September 2008, 20:09 (vor 6392 Tagen) @ Doodle

Hallo Doodle,

wie grausam massive Glaskörpertrübungen sind weiß ich, seitdem ich sie habe. Die wenigen erträglichen Tage kann ich praktisch an einer Hand abzählen; der Rest ist seit einem viertel Jahr im Prinzip schier unerträglich, obwohl ich versuche, mich damit zu arrangieren. Und im Grunde bleibt uns wohl nicht viel mehr als dies. Die Hoffnung, dass sich die GKT nach unten absetzen oder sich auf andere Weise aus der Sehachse entfernen, ist leider sehr gering. Aber diese Hoffnung gibt es - und an die halte ich mich, solange es sie gibt. Auch ich habe natürlich von allen Augenärzten gehört, dass man nichts machen könne gegen die Trübungen und dass die Gefahr einer NHA bis hin zur Erblindung bei einer Vitrektomie auf dem Spiel stünde. Das alles versteht man rational sehr gut. Aber die Seele leidet und die Angst nimmt bei jeder neu wahrnehmenden Trübung potenziell zu.

Du schreibst von einem Dr. Klein, Duisburg. Wie bist Du auf ihn gestoßen> Hast Du die Annahme, dass Dr. Klein eine Vitrektomie bei Dir durchführen wird> Ich habe mir einen Termin bei Prof. Eckardt in Frankfurt-Höchst für Ende Oktober geben lassen. Aber ich gehe - wenn ich ehrlich bin - nicht davon aus, dass er eine V. bei mir durchführen wird. Die möglichen Komplikationen sind wohl leider absolut nicht zu unterschätzen. Noch liegen Deine Netzhäute - soweit ich gelesen habe - an, sind also unverletzt. Bei mir ist dies ebenfalls so; allerdings zieht der noch nicht vollständig abgelöste Glaskörper seit einem viertel Jahr noch immer heftig an der NH, sodass sie dadurch ständig gefährdet ist.

Vielleicht sollten wir uns und unseren Augen noch mehr Zeit für eine mögliche positive Veränderung geben. Vielleicht wird ja doch noch alles erträglich, wenn auch nicht wieder so, wie es mal war...

Dir alles Gute und schreib doch mal, welche Infos Du von Dr. Klein hast.

LG
Elke


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