Zysten-Op
Hallo Ihr Lieben, die mir wieder zahlreich Mut zugesprochen habt!
Ich habe die OP hinter mir, aber es verlief alles mal wieder anders als geplant. Eigentlich sollten die Zysten ja nur aufgestochen werden, so dass ich mich entschieden hatte, selbst zur OP zu fahren. Das war schon die erste Herausforderung - morgens im Stockdunkel bei Dauerregen. Die erste Krise hatte ich schon nach 5 Minuten.
Die zweite Überraschung kam, als man mir eine Beruhigungstablette geben wollte. Was nicht ging, wegen des Autofahrens. Also ohne Beruhigung ab in den OP.
Dann kam die Ärztin, die sich entschloss, die Zysten nicht zu punktieren, sondern gleich ganz zu entfernen. Also Bindehaut abtragen und Zysten ausschälen. Ich sollte eine Lidocain-Spritze bekommen, die ich aber wegen Allergie nicht vertrage. Also alles ohne Spritze, ohne Beruhigung ...
Ich war also eine halbe Stunde - eine gefühlte kleine Ewigkeit - tapfer. Ich habe zwar ein bisschen was von dem Eingriff gespürt, und ab und an war es auch mal schmerzhaft, am schlimmsten aber war die Angst. Der Überwachungsmonitor hat andauernd gepiepst. Wahrscheinlich lag mein Puls bei 180 oder mehr.
Als dann alles vorbei war, wurde mir so schlecht, dass ich dann doch nicht mehr alleine nach hause fahren konnte und ein Minicar nehmen musste.
Aber trotz allem: die Zystens sind jetzt weg und kommen hoffentlich nicht wieder. Und eins weiß ich: ich würde nie wieder eine amulante OP nur mit betäubenden Augentropfen machen lassen. Nicht, weil man es nicht aushalten kann, sondern weil ich die absolute Panikerin bin...
Liebe Grüße schickt euch
Astrid