Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo liebe Forumsmitglieder,
auf Grund von zweimaliger Laserbehandlung von Netzhautlöchern im Jahr 2002 (seit dem ist nichts mehr aufgetreten) möchte ich vor der Geburt meines 1. Kindes im Januar 2009 meine Netzhaut kontrollieren lassen.
Jetzt habe ich die Frage, ob das zur Pupillenweitstellung angewendete Medikament (Mydriatikum-Stulln, das ist ein Tropicamid)gefahrlos in der Schwangerschaft angewendet werden kann> Wer von euch kennt sich damit aus und kann mir hoffentlich meine Sorgen nehmen: Sorge mich, dass die für meine Augengesundheit wichtige Untersuchung (um zu schauen, ob ich derzeit keine Veränderungen an der Netzhaut habe, die durch Presswehen verschlimmert werden könnten) die Gesundheit meines Babies gefährden könnte. Habe im Internet zweigeteilte Meinungen gefunden, zum einen liest man, dass Tropicamide nicht in Bezug auf eine Anwendung in der Schwangerschaft hin getestet und damit kontraindiziert sind, auf der anderen Seiten liest man Ratschläge von Ärzten in Foren, dass das Medikament auch in der Schwagerschaft angewendet werden kann.
Freue mich schon auf eure Antworten!
Beste Grüße,
Marie
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Marie,
ich hoffe ich kann dir die Bedenken nehmen. Ich muss alle 6 Wochen zur Netzhautuntersuchung und immer werden meine Augen weitgetropft. Im Juli habe ich ein Baby bekommen und sie ist gesund. Mein AA und auch die Ärzte in der Augenklinik sagen, man kann das bedenkenlos machen.
lg bia
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Marie,
nach Rücksprache mit Augenärztin, Augenklinik und Gyn besteht meines Wissens kein Problem.
Alles Gute!
--
Liebe Grüße
Katharina
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Bia,
danke für Deine schnelle Antwort, die mich sehr beruhigt!
Weißt Du zufällig, welches Medikament bei Dir zur Pupillenweitstellung benutzt wurde> Während der Schwangerschaft ein anderes als sonst>
Ach so, wenn Dir das nicht zu persönlich ist: Hattest Du einen Kaiserschnitt wegen der Netzhaut oder eine spontane Geburt mit Presswehen> Ich möchte auf jeden Fall spontan entbinden und mein Augenarzt meinte, solange er keine behandlungsbedürftigen Areale bei der anstehenden Untersuchung findet, wäre das kein Problem. Hatte aber von einem anderen AA auch schon den Rat bekommen, einen Kaiserschnitt machen zu lassen... . Naja, erst mal die Augenspiegelung abwarten und hoffen, dass alles o.k. ist.
Schöne Grüße,
Marie
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Katharina,
danke Dir für Deine Antwort!
Ein Frauenarzt meinte zu mir, Tropicamide wären in der Schwangerschaft kontraindiziert und könnten den Herzschlag des Kindes zeitweise erhöhen. Hast Du diesbezüglich etwas von Augenärzten oder Gyns gehört>
Schöne Grüße,
Marie
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Marie,
ich habe keine Tropfen mehr ier und kann Dir die Inhaltsstoffe nicht sagen. Ich habe bei meiner Aa, der Gyn und in der Klinik Leipzig Prof. Wiedemann gefragt (dessen Vater übrigens Gyn. war), und die haben alle Ihr OK für tropfen während Schwangerschaft und Stillzeit gegeben.
--
Liebe Grüße
Katharina
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Marie,
ich antworte einfach noch mal. Schau doch mal unter dem Suchbegriff nach dem Thema Schwabgerschaft, dazu wurde schon einiges geschrieben.
Ich habe im März 2006 meinen kleinen Sohn per Kaiserschnitt bekommen, da mir AA und Gyns ale dazu geraten haben. Ich habe mich scheren Herzems dazu durchgerungen, da ich auch auf jeden Fall normal entbinden wolte. Aber das Risiko dann mit einer erneuten NHA in der Klinik zu liegen nach der Geburt war mir zu hoch.
--
Liebe Grüße
Katharina
Ich bin diesen Weg gegangen, um Euch zu zeigen wie es geht…
Augenspiegelung in der Schwangerschaft
Hallo Marie,
bei mir wurden bei einer Routineuntersuchung im 8. Schwangerschaftsmonat an beiden Augen extremste Netzhautablösungen festgestellt. Ursache war extreme Kurzsichtigkeit. Das eine Auge wurde sofort unter Vollnarkose operiert. Das andere dann nach der Entbindung.
Mir wurde auf jeden Fall zu einem Kaiserschnitt, den ich auch 10 Tage vor dem errechnetem Termin gemacht habe und nicht bereut habe. Ich war natürlich auch sehr deprimiert, dass ich nicht auf natürlichem Weg entbinden konnte. Das Stillen klappte anschließend auch nicht und mein Sohn wurde auch noch ein Flaschenkind.
Im Nachhinein bin ich froh, dass ich den Kaiserschnitt gewählt habe, da ich auch Angst hatte, mein Kind nie sehen zu können, wenn es bei Presswehen dunkel wird.
Mein Sohn hat alles gut überstanden und kam putzmunter und gesund auf die Welt und wächst und gedeiht. Ist mittlerweile 5 Jahre alt.
Mir wurde damals in der Klinik gesagt, dass es für das Ungeborene gefährlicher ist, wenn man starke Schmerzmittel nimmt.
» Hallo liebe Forumsmitglieder,
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» auf Grund von zweimaliger Laserbehandlung von Netzhautlöchern im Jahr 2002
» (seit dem ist nichts mehr aufgetreten) möchte ich vor der Geburt meines 1.
» Kindes im Januar 2009 meine Netzhaut kontrollieren lassen.
» Jetzt habe ich die Frage, ob das zur Pupillenweitstellung angewendete
» Medikament (Mydriatikum-Stulln, das ist ein Tropicamid)gefahrlos in der
» Schwangerschaft angewendet werden kann> Wer von euch kennt sich damit aus
» und kann mir hoffentlich meine Sorgen nehmen: Sorge mich, dass die für
» meine Augengesundheit wichtige Untersuchung (um zu schauen, ob ich derzeit
» keine Veränderungen an der Netzhaut habe, die durch Presswehen
» verschlimmert werden könnten) die Gesundheit meines Babies gefährden
» könnte. Habe im Internet zweigeteilte Meinungen gefunden, zum einen liest
» man, dass Tropicamide nicht in Bezug auf eine Anwendung in der
» Schwangerschaft hin getestet und damit kontraindiziert sind, auf der
» anderen Seiten liest man Ratschläge von Ärzten in Foren, dass das
» Medikament auch in der Schwagerschaft angewendet werden kann.
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»
» Marie