Grauer Star nach lang zurückliegender NH-Ablösung
Hallo,
ich hatte vor 28 Jahren am re. Auge eine Netzhautablösung. Das Auge wurde mit einer Plombe versorgt. Das linke Auge wurde gelasert.
Mit dem rechten Auge konnte ich nach der OP nur noch im Bereich der "unteren Hälfte" sehen, allerdings verzerrt (die großen Buchstaben bei den Augenuntersuchungen musste ich mehr oder weniger erraten). Das linke Auge hat jedoch die Sehschwäche ausgeglichen.
Seit mehreren Jahren habe ich das Gefühl, "Schatten" um Gegenstände herum zu sehen. Meine Augenärztin stellte fest, dass ich schiele. Gemacht wurde nichts, ich habe damit gelebt. Anfang Januar 2006 diagnostizierte die Augenärztin am re. Auge den Grauen Star. Ich hatte ständig das Gefühl, durch Nebel zu schauen. An manchen Tagen habe ich Probleme beim Lesen im Büro (Kunstlicht, PC). Draußen wird es mir meist nur bewußt, wenn ich auf Schilder schaue.
Ich habe ziemlich große Angst, was die Zukunft bringt.
Kann mir vielleicht jemand sagen, wann man den Grauen Star operieren lassen soll. Was passiert mit meinem "guten" nicht operierten Auge nach der OP> Hier meine Korrekturwerte:
R G -7,50 -0,25 65 ° ADD 1,25
L G -8,50 -0,50 150° ADD 1,25.
Soweit ich weiß, kann eine so große Differenz zwischen zwei Augen gar nicht korrigiert werden.
Muss mein lk. Auge dann auch operiert werden> Falls ja, nach welcher Zeit> Werde ich danach noch so sehen können, dass ich arbeiten kann>
Von meiner Augenärztin habe ich leider keinerlei Informationen erhalten.
Ich freue mich auf Eure Antworten.
Eva