Gliose

Wolfram (DD), Dresden, Wednesday, 05. November 2008, 14:30 (vor 6356 Tagen) @ Matthias08

Hallo Matthias,
Zu Deinen ersten Fragen bezüglich Nachtblindheit bzw. Zusammenhang mit der Gliose würde ich - infolge der Vielgestaltigkeit der Symptome - bei Gelegenheit doch lieber den AA fragen.
Dort spielt wohl zu viel zusammen und ineinander, als das man hier etwas sagen könnte, was für Dich auch Beruhigung oder halbwegs brauchbare Laien-Diagnostik wäre.

Ich hatte schon viele Jahre vor den NHA den Eindruck, daß mein rechtes Auge (das damals bessere) in der Nacht bzw. Dunkelheit schlechter sieht. Aber dazu gab es keine Erklärung.

Zu Deiner epiretinalen Gliose:
Bei der Gliose lagern sich Zellen auf der NH-Oberfläche ab und können mit der Zeit eine Membran bilden, die u.U. an der NH zieht. So eine "Verziehung" bringt aber Sehstörungen mit sich und sicher wird Dein Auge auch in Bezug auf eventuelle NH-Risse und -löcher kontrolliert.
Bei Dir dürfte im Moment also noch gar keine "NH-Deformation" vorliegen - eben weil Du noch gut siehst.
Bei der OP wird dann diese Membran "abgeschält" oder "abgezupft".
Ich denke, daß im Moment eine Nutzen-Risiko-Abwägung eher sehr zugunsten des Risikos ausfallen würde.
Im Moment siehst Du gut - und wann (oder ob) sich eine Membran bildet, weiß niemand.
Außerdem wäre zu dieser OP eine Vitrektomie nötig und deren Risiken sind ja bekannt.

--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram


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