Op-Erfahrung bei epiretin.Gliose m. Pucker u. Makulaödem?

Willi, Thursday, 27. November 2008, 22:31 (vor 6332 Tagen)

hallo zusammen,
danke zunächst an rop für deine Antwort v. 17.11.
Ich habe seit 1,5 Jahren am RA epiretinale Gliose mit Puckerbildung und Makulaödem (Lesevisus noch 60%, Amslergitter korrekt). LA seit langem nur noch periphere Sehkraft auch w. Makulaödem.
Nun ist die geplante OP am RA auf Empfehlung des Operateurs abgesagt worden, weil die Lesefähigkeit noch gut ist.
Ich bin nun verunsichert, weil einerseits das Makulaödem fortschreitend Sehzellen zerstört (--> OP angezeigt), andererseits die Lesefähigkeit nach der OP (PPV und membran peeling)evtl. nicht erhalten bleibt.
Hat schon jemand diese OP bei dieser Diagnose machen lassen und kann etwas über seine Erfahrungen sagen>
Danke für jeden Ratschlag,
Willi

Op-Erfahrung bei epiretin.Gliose m. Pucker u. Makulaödem?

Pauline, Friday, 28. November 2008, 12:30 (vor 6331 Tagen) @ Willi

» hallo zusammen,
» danke zunächst an rop für deine Antwort v. 17.11.
» Ich habe seit 1,5 Jahren am RA epiretinale Gliose mit Puckerbildung und
» Makulaödem (Lesevisus noch 60%, Amslergitter korrekt). LA seit langem nur
» noch periphere Sehkraft auch w. Makulaödem.
» Nun ist die geplante OP am RA auf Empfehlung des Operateurs abgesagt
» worden, weil die Lesefähigkeit noch gut ist.
» Ich bin nun verunsichert, weil einerseits das Makulaödem fortschreitend
» Sehzellen zerstört (--> OP angezeigt), andererseits die Lesefähigkeit nach
» der OP (PPV und membran peeling)evtl. nicht erhalten bleibt.
» Hat schon jemand diese OP bei dieser Diagnose machen lassen und kann etwas
» über seine Erfahrungen sagen>
» Danke für jeden Ratschlag,
» Willi

Hallo Willi,

mein Mann hat gerade am 12.11. eine Membrane-peeling in Dortmund machen lassen. Sie musste erfolgen, da die Membran immer dicker wurde. Auch das A.Gitter hatte einen Knick und das Sehen war sehr schlecht.
Nach dem Bericht des Profs ist die OP sehr gut verlaufen, man sagte allerdings, dass das Sehen nach der OP erst nach ca. 3 Monaten erst wieder besser wird und dass das Verschwommene Sehen wohl immmer etwas bleiben wird. Die Netzhaut ist wund und muss sich erst erholen. Also Hoffnung auf besseres Sehen gibt es, nur so klar wie vor der Membranbildung wird es wohl nicht mehr werden....
Alles Gute und keine Angst vor der OP, wenn sie mal sein muss, war wohl zu ertragen....
LG
Pauline

Op-Erfahrung bei epiretin.Gliose m. Pucker u. Makulaödem?

Willi, Sunday, 30. November 2008, 11:27 (vor 6329 Tagen) @ Pauline

Hallo Pauline,
zunächst danke für deine Antwort und weiterhin gute Besserung und alle guten Wünsche für deinen Mann.
Mein Fall liegt aber wohl anders. Ich kann z.Z. noch ganz gut lesen und das ist mir das wichtigste. Wie du schreibst, ist die Sehkraft nach OP zunächst schlecht und erholt sich (hoffentlich!>) nach ca. 3 Monaten. Garantieren tut das allerdings niemand und so ist es vielleicht doch besser die OP so lange zu verschieben bis die Sehkraft so schlecht geworden ist. dass man sozusagen "nichts mehr zu verlieren" hat.
Alles Gute und lG
Willi

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