Glaskörperzug an Netzhaut wg. Kurzsichtigkeit, Panik
Hallo,
Ich bin stärker kurzsichtig (-6,25 beidseitig), 29 Jahre und seit ca. 2 Wochen habe ich seltsame Lichtphänomene auf dem linken Auge, die laut AA vom Zug des Glaskörpers an der Netzhaut kommen: bei Augenbewegung blitzt es an den Rändern auf und ich sehe öfters einfach aus dem Nichts so eine Art blinde, violette Flecken. Aus Angst vor Netzhautriss bin ich sofort zum AA gegangen, die hat bei Spiegelung angeblich nichts gefunden, eine Woche später noch immer nichts. Da die Symptomatik zunahm (kann mich nachts nicht mehr bewegen, ohne dass es blitzt) bin ich in Panik letzte Woche in die Notaufnahme der Augenklinik gefahren. Dort wurde mir gesagt, meine Netzhaut hat Glitzerbeete pheripher, äquatorial gelegen, was von der Kurzsichtigkeit kommen würde. Es besteht aber angeblich kein akuter Handlungsbedarf. Da das ganze aus meiner subjektiven Sicht immer schlimmer wird, war ich vorgestern nochmal abends dort (war mir total peinlich, aber ich habe einfach solche Panik durch dieses ständige und schlimmer werdende Blitzen). Der Arzt sagte mir, meine Netzhaut sei an einigen Stellen degeneriert, aber man würde da durch Lasern mehr schlimmer machen und müsse es beobachten, ich solle auf Symptomtik achten, bräuchte aber nun nicht "jeden 2. Tag angerannt" kommen.
Ich bin aber momentan einfach nur panisch, kann nachts nicht schlafen, weil ich es auch (oder besonders) bei geschlossenen Augen m.E. stärker blitzen sehe und auch wie einen leuchtenden Rand am Gesichtsfeld wahrnehme. Inzwischen kann ich überhaupt die Augen nicht mehr bewegen, ohne dass es aufblitzt. Und das alles nur links.
Was soll ich denn jetzt bloß machen> Ich kann doch nicht schon wieder in die Klinik fahren. Aber nach allem, was ich weiß, sind solche zunehmenden Blitze doch wirklich ein Warnsymptom für Netzhautablösung. Kann es denn wirklich sein, dass die quasi harmlose Züge des Glaskörpers an der Netzhaut anzeigen, die eigentlich ungefährlich sind> Gibt es das> Ich finde das alles sehr beunruhigend und habe panische Angst vor Ablösung, OP und Erblindung. Die Symptomatik ist eindeutig fortschreitend.
Außerdem will ich nächste Woche zu meiner Familie fliegen über Weihnachten. Wie sieht das aus mit Fliegen bei solcher Symptomatik> Meine Familie lebt auf dem Land, da gibt es kaum ärztliche Versorung, was ist, wenn doch einreißt und man lasern muss>
Ich bin momentan ziemlich panisch und habe aber auch Angst, dass ich nicht mehr ernst genommen werde, wenn ich jetzt das 5. Mal in 2 Wochen ankomme.