Das Danach bei Plombe und Kryo

Wolfram (DD), Dresden, Friday, 19. December 2008, 11:00 (vor 6315 Tagen) @ Milena

Hallo Milena,
Gleiche Meinung, wie Katharina!

ich würde aber noch einen anderen Aspekt sehen:
In der Medizin hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel getan. Die Geschichte der heutigen Glaskörper- und Netzhautchirurgie ist z.B. gerade mal 30-40 Jahre alt.

Die Erkenntnisse haben sich geändert; was man früher schnell mal prophylaktisch gelasert hat, läßt man heute erstmal in Ruhe; die OP-Techniken haben sich verändert, die Instrumente sind feiner geworden, so daß man heute z.B. in einigen Fällen schon nicht mehr nähen muß.
Vor kurzem hörte ich, daß man auch schon versucht, NH-Schäden minimal-invasiv (also teilweise ohne Entfernung des Glaskörpers) zu beheben.
Bei RP und MD kann man den Verlauf teilweise schon aufhalten.

Das sind greifbare Tendenzen in der Medizin.
Und die lassen Prognosen einerseits grundlegend positiver ausfallen, verhindern sie aber andererseits auch, denn keiner weiß, was noch kommt. Im positiven Sinne!

Die Forschung tut auch viel und läßt hoffen.

Aber: der Verlauf bei jedem einzelnen wird im Endeffekt (!) wohl immer Glück oder Pech sein.
Auch wenn die Möglichkeiten mehr werden.

--
herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram


gesamter Thread:

 RSS-Feed dieser Diskussion

powered by my little forum