2 Jahre nach Netzhautablösung

Inky, NRW, Monday, 22. August 2016, 10:22 (vor 3521 Tagen) @ Che91

Hallo Che,
du schreibst, dein Auge wird knallrot, schmerzt extrem und ist dann lichtempfindlich. Was sagt dein Augenarzt dazu, hast du ihm das gezeigt? Denn dazu lese ich nichts. Benutzt du regelmäßig Augentropfen zur Befeuchtung oder irgendwelche andere, oder gar Kosmetik?

Dann der Streifen, der sich „verbrannt“ und wund anfühlt: Ist der immer da, oder geht er auch mal weg? Verbunden mit vermehrtem Tränen, Trockenheit/Jucken, Tropfen oder Schmerzen im Auge? Könnte das eine Art Ekzem sein? Wenn mein Auge Terz macht und ich mehr tropfen muss, habe ich schon mal auf dem Lid, im äußeren Augenwinkel oder kurz unterm Auge so gemein beißende, brennende Rötungen. Kein langer Strich. Geht bei mir auch wieder weg, wenn ich die Stellen trocken halte und pflege. Ich hatte sehr lange einen dunklen Augenring an der operierten Seite und manchmal noch leicht (OP vor 2 ½ Jahren), obwohl ich das vorher gar nicht kannte.

Ebenfalls lag meine Gesundheit anschließend ziemlich darnieder. Teils durch ganz andere und gut nachvollziehbare Ursachen, aber ich gehe davon aus, dass die Belastung durch die Eingriffe und der Stress des Verarbeitens dazu beigetragen haben. Nur ein Ansatz, der nicht zutreffen muss, aber naheliegt: Könnte eine Intoleranz oder ein Mangel, z.B. Magnesiummangel, vorliegen? Das ist gar nicht selten und gerade bei Stress braucht der Körper noch viel mehr Magnesium. Am besten Magnesiumcitrat weil das besonders gut aufgenommen wird. Ich würde in Absprache mit dem Hausarzt die tauben Bereiche, die Krämpfe und das „Nervenflirren“ (Was meinst du damit? Angst oder so ein (inneres) Zucken wie bei RLS?) neurologisch abklären lassen und schauen, ob ein Mangel oder eine Ernährungsgeschichte vorliegt.

Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Denkanstöße geben. Liebe Grüße und gute Besserung

Inky


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