Neues Brillenglas trotz schlechter Sicht?
Hallo!
Bei mir wurde im August wegen einer Netzhautablösung das linke Auge operiert. Die Netzhaut liegt jetzt wieder an, ich kann wieder von punktuellen Ausfällen abgesehen das ganze Blickfeld nutzen. Aber leider sehe ist jetzt Verzerrungen: Linien sind ausgefranst oder haben einen Knick. Das ist besonders nervig bei Buchstaben. Wie wohl in solchen Fällen fast immer, bin ich jetzt auch kurzsichtiger als vor der Netzhautablösung (vorher -4 Dioptrien, jetzt -6).
Ich überlege jetzt, ob ich mir ein stärkeres Brillenglas für das operierte Auge zulegen soll. Ich komme eigentlich ganz gut klar, indem ich hauptsächlich das (halbwegs gesunde) rechte Auge (-3,5 Dioptrien) nutze. Nur mit dem Auge lese ich. Das linke benutze ich nur, um grob zu sehen, was links des rechten Auges passiert.
Ein Test mit einem -6-Glas auf dem linken Auge hat ergeben, dass ich wohl wegen des großen Unterschiedes zwischen den beiden Gläsern leicht doppelt sehen würde. Zudem stören dann die Verzerrungen, die ich mit dem alten Glas nicht wahrnehme (alles zu unscharf).
Was ratet Ihr mir> Ich habe gehört, dass das operierte Auge noch schwächer werden könnte, wenn ich auf Dauer nicht das Glas austausche. Wirklich>
Schöne Grüße,
Melquiades
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- Neues Brillenglas trotz schlechter Sicht? - Melquiades, 06.03.2007, 20:48
- Re: Neues Brillenglas trotz schlechter Sicht? - Wolfram, 07.03.2007, 13:26
- Re: Neues Brillenglas trotz schlechter Sicht? - KAtharina, 08.03.2007, 11:03
- Re: Neues Brillenglas trotz schlechter Sicht? - Uschi Ffm., 08.03.2007, 20:03