Netzhautablösung: was soll ich von den Verhaltensregen glauben?

Bernhard, Saturday, 01. December 2007, 14:19 (vor 6677 Tagen)

Hallo,

mein schwarzer Tag war Freitag, der 18. November, also vor gut 2 Wochen. An dem Tag wurde Netzhautabläsung vom Rand her diagnostiziert. Operiert wurde ich am darauffolgenden Montag, den 21.11. Die Operation ist soweit erfolgreich verlaufen, d.h. die Netzhaut liegt wieder an (Nachuntersuchung beim Augenarzt letzten Dienstag, die nächste Nachuntersuchung ist Dienstag, kommende Woche - ich hoffe, daß alles sich positiv weiterentwickelt).

Ich habe natürlich noch Probleme mit dem operierten Auge, d.h. an der Seite ist das Gesichtsfeld eingeschränkt und das Scharfstellen klappt auch noch kaum. Ich hoffe, daß sich das bessert. Komischerweise erweitert sich das Gesichtsfeld, wenn ich die Augenlieder mit deb Fingern aufziehe, d.h. das untere Lied nach unten und das obere nach oben ziehe. Vielleicht hat jemand eine Erklärung dafür.

Ich habe den Operateur gefragt, was die Ursachen sein könnten und wie ich mich weiter verhalten soll. Er meinte, letztendlich sei diese Frage vollkommen ungeklärt und die ganzen Erklärungen und vermutete Ursache hätten sich als wissenschaftlich nicht haltbar erwiesen. Man kann lediglich eine Risikogruppe mit statistisch erhöhttem Risiko, nämlich Kurzsichtigkeit zwischen -4 und -6 Dioptrin ausmachen (ich hab ca, -5,5).

Als Verhaltensregel hat er mir nach der Operation genannt: 2 bis 3 Wochen große Erschütterungen vermeiden (d.h. kein Joggen, Buckelpistenfahren oder so) und keine Keime ins Auge bringen, z.B. durch Schwimmbadbesuche. Nach der Zeit sei nicht mehr zu beachten - man kann seiner Erfahrung nach das Risiko einer erneuten Ablösung nicht beeinflussen. Auch das oft ausgesprochene Leseverbot nach der Operation ist seiner Meinung nach Unsinn, da man die Augen auch so nicht stillhalten kann.

Was haltet Ihr davon>

Herzliche Grüße,
Bernhard



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