Hypochonder Frage
Hallo Dini,
Ich verstehe Dich sehr gut!
Ich denke, in dieser Situation muß man versuchen, sich die Logik wieder aufzubauen - ich weiß, manchmal geht das nicht selbst und man braucht Hilfe von außen - (aber das versteht leider nicht jeder).
Ein Hirntumor ist ein "raumfordernder Prozeß" - d.h., wenn solche Symptome auftreten, muß der Tumor durch seine Größe schon benachbarte Hirnregionen bedrängen.
Im "sonstigen" Körper ist sehr viel "weiches Gewebe", wo man diese Verdrängung oft leider erst spät bemerkt; der Schädel ist durch die Knochen sehr begrenzt.
Das Auge liegt relativ geschützt in der knöchernen Schädelsubstanz = wenn Probleme im Auge auftreten, dann an der Stelle, wo Druck aus dem Gehirn kommen kann. Also in der Nähe des Sehnervs.
Der AA sieht das als sog. Stauungspapille.
Wenn er da nichts sieht, ist er als AA "raus"; also da kann kaum was in der Richtung sein.
Das teuflische an Tumoren ist, daß sie - solange sie behandelbar wären - meist keine akuten Beschwerden machen.
Bei Beschwerden hätte man so etwas ganz sicher beim MRT gesehen!
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herzliche Grüße aus Dresden
Wolfram
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- Hypochonder Frage - Dini, 28.08.2008, 09:07
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