Hypochonder Frage

railtux @, Nürnberg, Thursday, 28. August 2008, 12:45 (vor 6421 Tagen) @ Dini

» 1x ein MRT (allerdings ohne Kontrastmittel). Meint ihr, man hätte da in
» jedem Fall sowas erkennen müssen> Ich weiß ja nicht, wie schnell sich so
» was bilden kann>!
»
» Ach mann, man kann sich das Leben echt selbst schwer machen....
»
» LG, Dini

Hallo Dini,

MRT's sind im Gegensatz zu Röntgengeräten eher für die Weichteile geeignet. Sie nutzen die Tatsache aus, daß der Mensch zu einem nicht unerheblichen Teil aus wasserhaltigem Material besteht. Man nützt eine bestimmte Eigenschaft der Wasserstoffatome aus um daraus die Bilder zu errechnen.

Die Erkennbarkeit z.B. von Tummoren hängt unter anderem von der Feldstärke des Magnneten ab.
In der Neurologie in Erlangen findet man sowohl
einen 1,5Tesla Magneten als auch einen 3Tesla Magneten. Zum Vergleich das Erdmagnetfeld beträgt ca. 50 Mikrotesla (Also Faktor 30000 oder 60000).

Weiter hängt das ganze auch vom Interpretationsvermögen des untersuchenden Radiologen ab.

Grob kann man sagen höhere Feldstärke entspricht Darstellung feinerer Strukturen.

Ich hoffe es war nicht zu technisch.

Trotzdem weiterhin Alles Gute für Dich.

--
Herzliche Grüße aus Nürnberg
Klaus


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